Pizza vom Vortag richtig aufwärmen

Egal ob selbst gemacht, vom Lieferdienst bestellt oder aufgebacken aus der Tiefkühltruhe. Mit diesem Trick ist jede Pizza auch am nächsten Tag noch lecker und richtig knusprig.

Okay, normalerweise hat eine Pizza keine lange Halbwertszeit. Aber es kommt immer mal wieder vor, dass dann doch noch etwas übrig bleibt. Natürlich kann man den Fladen auch kalt essen, aber besser schmeckt er nun mal, wenn er die richtige Temperatur hat.

Im Netz findet man viele Tipps, wie man die Pizza auf Temperatur bringen soll. Doch einige davon sind leider nicht optimal. Der Backofen macht die Pizza leider trocken und ist nicht die ideale Lösung. Auch die Mikrowelle wird öfter empfohlen – was aber lediglich zu einem matschigen Fladen führt. Auch davon sollte man eher die Finger lassen, wenn man eine knusprige Pizza will. 

Pizza richtig warm machen

Der beste Weg, eine Pizza vom Vortag wieder warmzumachen, ist die Pfanne. Keine andere Art macht den Boden des Fladens so kross und lecker. Das Ganze dauert auch nur wenige Minuten. Und mit einem kleinen Trick wird sie richtig knusprig – im besten Fall knuspriger, als sie der Lieferdienst gebracht hat. So geht’s:

  1. Die Pfanne auf volle Stufe aufheizen
  2. Pizza in die Pfanne geben
  3. Je nach Art der Pfannen (Gusseisen, Beschichtet etc.) die Hitze herunterdrehen, die Pfanne sollte aber so heiß wie möglich sein.
  4. Den Deckel auf die Pfanne legen
  5. Pizza so lange backen, bis der Belag warm und der Boden kross ist.

Pizza vom Lieferdienst leider kalt?

Diesen Tipp kann man übrigens auch anwenden, wenn die Pizza vom Lieferdienst kalt angekommen ist. Einfach kurz in der Pfanne aufheizen und genießen.

Natürlich kann eine aufgewärmte Pizza aus der Pfanne nicht mit einer frischen Pizza mithalten, aber sie kommt sehr nah heran.

1000 Buchstaben übrig


Norma Kubitza
Pizza, Focaccia
Hallo, zuerstmal finde ich deine Seite Mega. Ich habe ein paar Videos bei you tube von Vito Lacapelli gesehen, wo es einmal um Pizza ging und einmal um Focaccia. Bei der Pizza ging es um Mehl W280 und bei der Focaccia um W460 Mehl. Bei der Pizza W280 ging es um 70‰ Hydration und bei der Focaccia um unglaubliche 120% Hydration. Beide hatten 16 Std Fermentierung im Kühlschrank aber verschiedene Gehzeiten bei Raumtemperatur. Beim Mehl von W280 steht bei dir 60% und W460 ist nicht aufgeführt. Letzteres Mehl habe ich im Internet bestellt weil ich unbedingt wissen möchte ob es genauso funktioniert wie im video. Das Mehl ist schon da aber ich bin gerade in Italien, also muss ich mich leider noch gedulden. Ok, wenn du schreibst das W280, 60% Hydration haben kann, heisst es dann, das es der Maximal Wert am Wassergehalt ist, oder sind diese Werte nur ein Durchschnitt? Ich freue mich auf deine Antwort. Für gegen fragen falls du nicht verstanden hasf was ich genau meinte, ich bin da.
Dominik
Freut mich, dass dir meine Seite gefällt und ich dir hoffentlich weiter helfen konnte. Prinzipiell sind die Angaben Richtwerte und es kann durchaus möglich sein, dass ein Mehl mehr Wasser verträgt. Meiner Erfahrung nach, kommt es auch darauf an, wie schnell oder langsam du das Wasser einarbeitest - langsamer ist in der Regel besser. Das kommt aber aufs Mehl an. Um das herauszufinden, hilft nur eins: Probieren. Du kannst ja mal mit der empfohlenen Hydration anfangen und dich dann langsam hoch arbeiten. Irgendwann wirst du an den Punkt kommen, dass mehr Wasser kaum zu Verarbeiten ist.

Ich bin gespannt, was du über das W460 Mehl sagst. Ich kenne es nicht, gehe aber davon, dass es ein Manitoba Mehl ist. Hier sagen viele, dass es geschmacklich nicht so der Knaller ist und man es eher zum Mischen verwendet. Aber probiere es gerne aus - ich würde mich freuen, wenn du deine Erfahrungen teilen würdest.

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