Besser als Crème fraîche: Der fettarme Quark für deinen Flammkuchen

Auf Flammkuchen, als Belag für andere Gebäcke oder einfach im Salat: Crème fraîche ist bei vielen Gerichten gewissermaßen die Sahnehaube. Der Nachteil: Auf einem Diätplan hat sie nichts zu suchen. Doch mit diesem Tipp verwandelst du einfach fettarmen Quark in ein cremiges Highlight, das fast mit dem cremigen Bruder mithalten kann. 

Auf einen Flammkuchen gehört nun mal Crème fraîche oder ein ähnliches Sauerrahmprodukt. Vorteil und Nachteil gleichzeitig: Der hohe Fettgehalt. Natürlich schmeckt Crème fraîche deutlich besser und cremiger als Quark, lässt aber die Fettzellen genauso aufgehen, als wäre es ein guter Hefeteig. 

Doch es gibt tatsächlich eine Lösung, die dafür sorgt, dass man Quark durch Crème fraîche ersetzen kann: Inulin. Klingt schlimm, hat aber nichts mit Insulin zu tun. Inulin ist ein natürlicher Stoff, der beispielsweise auch in Topinambur steckt. Das ist eine Pflanze, aus der man in meiner badischen Heimat gerne Schnaps herstellt und deren Knolle an Kartoffeln erinnert.

Inulin ist also ein rein pflanzlicher Stoff, der zum einen das Mundgefühl von Joghurt, Quark und Co. verbessert und zum anderen als Fettersatz gilt. Kurzum: Vermischt man Magerquark mit Inulin schmeckt er so, als hätte er eher 10 bis 15 Prozent Fett. Zudem lässt er sich dann besser auf einem dünn ausgerollten Teig mit einem Löffel verteilen. Jeder der schon mal einen Magerquark auf einem Flammkuchenteig verteilen wollten, weiß was ich meine. 

Wie schmeckt Inulin?

Inulin hat keinen Eigengeschmack, hat keine Kalorien, sondern ist nur ein Ballaststoff. Du wirst also nicht bemerken, dass du deinem Quark oder Joghurt Inulin beigemischt hast – höchstens natürlich, dass er sich viel besser im Mund anfühlt und deutlich besser schmeckt.

Wie hilft Inulin?

Laut eines Herstellers stimuliert Inulin das Wachstum von Bifidobakterien und Laktobazillen im Darm. Es kann zudem den Zuckerstoffwechsel unterstützen und den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen, indem er ihn nach wenigen Monaten regelmäßigen Konsum senkt. 

Auf die Menge kommt es an: Was passiert bei einer Überdosis

Recherchiert man nach Erfahrungsberichten mit Inulin stößt man schnell auf Beiträge von Menschen, die höllische Magenschmerzen von Inulin bekommen haben. Ich kann das durchaus bestätigen: Nachdem ich einmal mit oben besagtem Topinambur ein Püree zubereitet habe, hatte ich das Gefühl, als würde eine Wühlmaus durch meinen Darmtrakt wandern. Ich hatte offensichtlich zu viel Inulin zu mir genommen. Inulin regt schließlich die Darmtätigkeit an und wenn das zu viel wird, endet das in Magen Blähungen und Durchfall.

Ich kann aber beruhigen: Wer nur ein paar Gramm des weißen Pulvers in seinen Quark mischt, sollte keine Schwierigkeiten bekommen. Ich verfeinere schon seit Jahren damit meinen Joghurt und hatte in dieser Form der Einnahme noch nie Probleme.  

Wer sollte auf Inulin verzichten – und wer kann es nehmen?

Der einzige Nachteil habe ich oben schon beschrieben. Blähungen und Durchfall bei einer Überdosis. In der richtigen Portionierung soll Inulin die Darmflora stärken und sich somit positiv auf die Verdauung auswirken. Wer jedoch unter Fructoseintoleranz leidet, sollte ganz auf das Zusatzprodukt verzichten. 

Wie viel Inulin in den Joghurt oder Quark?

Man sollte die Tagesdosis nicht überschreiten. Die beträgt laut Hersteller fünf Gramm pro Tag. Ich fahre mit circa 10 Gramm auf 500 Gramm Quark oder Joghurt immer ganz gut, das Ergebnis ist verblüffend und macht ein Flammkuchen schon fast zu einem Diät-Essen.

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Woher bekommt man Inulin?

Ich beziehe meine Ration über Amazon. Das Inulin von Jean Pütz ist gut bekömmlich und preiswert. Damit kann man dann einen super Flammkuchen backen. Hier gibt es ein authentisches Rezept für den Elsässer Flammkuchen mit einer kleinen fruchtigen Überraschung als Belag.

 

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