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Länderküche: italienisch
prepTime: 30
Portionen: 1
Einfacher Pizzateig mit Trockenhefe - direkte Teigführung

Der Pizzateig ist die wichtigsten Zutat einer Pizza – daher solltest du hier auch mit besonders viel und italienischer Leidenschaft an das Thema rangehen. Der vermutlich größte Fehler, den man beim Pizzateig machen kann: Ess die Pizza an dem Tag, an dem du den Teig angesetzt hat.

Es gilt die Faustregel: Nach 24 Stunden ist der Teig okay, nach 36 Stunden gut und nach 48 Stunden Gehzeit der Knüller. Wenn ich diese Regel Freunden erzähle, kommt oft die Antwort: So viel Aufwand für eine Pizza? Meine Antwort: Ist nicht viel Aufwand. Den Teig musst du sowieso machen und zwei Tage geht er im Kühlschrank ganz alleine, ohne euer zutun. Im Gegenteil: Wer den Teig vorbereitet, kann sich am Backtag mehr Zeit nehmen für die anderen Zutaten. Teig vorzubereiten ist also am Ende stressfreier, bekömmlicher und vor allem leckerer.

Aber manchmal muss nun mal schnell gehen! Spontaner Besuch oder Heißhunger oder was auch immer – es gibt immer einen Grund für eine schnelle Pizza. So bekommst du auch ohne lange Vorbereitungszeit eine vernünftige Pizza hin, vier Stunden Gehzeit musst du aber dennoch einkalkulieren.

Das Gute an diesem Rezept: Du brauchst sowieso deutlich weniger Hefe als bei vielen Rezepten angegeben. Du kommst mit gerade mal zwei Gramm aus, was ein Bruchteil dessen ist, was auf der Packung angegeben ist. Warum – fragst dich jetzt wahrscheinlich! Die Angabe auf der Packung bezieht sich auf eine deutlich kürzere Gehzeit, was aber zu Abstrichen beim Geschmack führt. Weniger Hefe und eine längere Gehzeit sorgt für mehr Geschmack und ist am Ende auch bekömmlicher.

 Zutaten: Alles was du brauchst für 4 Pizzaböden 

500 g Weizenmehl - idealerweise Tipo 00
2 Gramm Trockenhefe
14 Gramm Meersalz
12 ml natives Olivenöl
290 ml Wasser - Zimmertemperatur

Anleitung: So bereitest du deinen Pizzateig zu

1. Verrühre das Mehl und die Hefe mit 500 ml Wasser – am Besten mit einer Küchenmaschine. Es geht natürlich auch per Hand, ist eben nur deutlich anstrengender. Mit der Maschine bist du nach 10 Minuten fertig, per Hand brauchst du locker zehn bis 15 Minuten, bis der Teig die richtige Konsistenz hat. Der Teig sollte noch nicht glatt sein, das Mehl aber alles Wasser aufgenommen haben. Lass den Teig etwa 15 Minuten ruhen. 

2. Füg das Meersalz nach ein paar Minuten hinzu und knete den Teig ein paar Minuten weiter, bis der Teig glatt ist.

3. Wie sieht die richtige Konsistenz aus? Ob du eventuell noch mehr mehr Wasser oder mehr Mehl brauchst merkst du daran, ob der Teig an der Küchenmaschine oder dem Knethaken kleben bleibt. Normalerweise solltest du den Teig ohne Rückstände und ohne kleben aus der Maschine herausholen können. Bleibt er an der Maschine hängen, benötigst du noch eine Prise Mehl, ist er nicht glatt, musst du noch ein etwas Wasser hinzufügen. Füge die Zutaten aber vorsichtig hinzu, manchmal benötigt der Teig nur ein paar Tropfen Wasser, damit er perfekt wird.

4. Zu guter letzt fügst du das Olivenöl hinzu und knetest den kompletten Teig noch ein paar Minuten weiter, bis er glänzt. 

5. Jetzt solltest du den Teig mit einem feuchten Küchentuch abdecken und ihn bei Zimmertemperatur etwa vier Stunden ziehen lassen.  

6. Knete den Teig noch einmal durch, forme den Teig zu vier großen Kugeln und lass sie noch mal ein paar Minuten ziehen.

7. Jetzt breitest du den Teig idealerweise mit den Händen aus. Falls du ein Nudelholz verwendest, solltest du damit nicht über den Rand hinaus fahren, sondern kurz davor stoppen. Sonst drückst du nämlich die im Teig eingebundene Luft zum Rand hinaus. Aber genau die macht den Teig fluffig und sollte daher drin bleiben. 

Hintergrund: 

Diese Art der Zubereitung zählt zu der direkten Teigführung. Dieser Pizzateig ist relativ einfach herzustellen und durch die Trockenhefe sollte der Teig eigentlich problemlos gelingen. Ich verwende hierfür das typische Weizenmehl Tipo 00, das viele Pizzabäcker in Italien verwenden.    

Nährwerte pro Pizzaboden


450 4g 15g
Kalorien   Fett   Eiweiß

Mehr Informationen zur Brennwertberechnung gibt es hier.

 

 

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